Neubau Kombibad Speyer

Kriterien des Entwurfs: Die Architekturfassung des Kombibades Speyer entsteht aus dem Prinzip von Form und Inhalt: - Unter dem bewegten Wellendach entwickelt sich eine ebenso bewegte Badelandschaft mit Sport- und Freizeitwasserflächen.
- Unter der Netzglaskuppel befindet sich der auf klassischen Baumotiven
  aufbauende Wellnessbereich.
- Der Flachbau der Umkleiden bindet Wellendach und Kuppelbau der Sauna
  ohne metaphorisch-zitierende Architektursprache in funktionaler
  wie konstruktiver Eindeutigkeit.


Konstruktion: Das Tragwerk der Badehalle wird aus einem Primärtragwerk in Brettschichtholzpultbindern ausgeführt. Dadurch wird eine angenehme Raumatmosphäre hergestellt, aber auch den stark schwankenden Kosten- und Korrosionsrisiken einer Stahlkonstruktion ausgewichen. Die Dächer über den Umkleiden werden aus Trapezblechen hergestellt. Regelmäßige Achsraster und wirtschaftliche Spannweiten liegen dem Entwurf in allen Teilen zugrunde.
Sauna: Die Saunaarchitektur entwickelt sich aus dem Prinzip von Quadrat und Kreis. Im Mittelpunkt liegt ein säulengestützter Wandelgang, über den die Schwitzbäder erreicht werden. Durch diese Zonierung des Gebäudes wird ein behutsamer Übergang von den Schwitzbädern hin zu den Kommunikationsbereichen erzielt.
Als wichtiger wirtschaftlicher Faktor für die gesamte Anlage wird über das ausgelobte Raumprogramm hinaus ein Kommunikationsbereich (Living-Room) mit Kaminanlage vorgeschlagen. Erst durch diesen Raum wird die Sauna zu einer Freizeitsauna, die viele Badegäste zu einem Langzeitaufenthalt animiert.


Wasserfläche:
- Gebäude 800 qm
- Freibad 1.400 qm
Herstellungskosten: ca. 14,5 Mio €
Umbauter Raum: ca. 22.700 cbm