Neubau "silvana" Schweinfurt

„...Das neue Hallenbad fügt sich als parallel zum Hang orientierter Riegel in die Topografie ein. Wandscheiben aus Sichtbeton verzahnen das Hallenbad mit dem Gelände und gliedern den Außenraum. Mit der Ausrichtung des Funktionsriegels und der Anordnung der Baukörper dient das Hallenbad als Lärmschutzwall zur angrenzenden Wohnbebauung.


Die Lage der Treppenanlage zum ehemaligen Sommerbad wird beibehalten und als Erschließungselement für Frei- und Hallenbad gleichermaßen wieder aufgegriffen. Im Anschluss an die dominante Treppenanlage entwickelt sich ein zentraler Platz im Freibad, der Bindeglied zwischen Innen- und Außenbecken und den neu entstandenen Freibadumkleiden im bestehenden Filterhaus darstellt. Das Hallenbad präsentiert sich als eleganter, kraftvoller und identitätsvoller Baukörper in Richtung Stadt, wobei der „schwebende“ Riegelkopf in einem spannungsvollen Dialog zur umgebenden Topografie steht.“ ( Architekten: habermann, stock, decker, Lemgo)
In der Schwimmhalle ist ein 8bahniges Sportbecken entstanden mit 3m Sprunganlage sowie ein kombiniertes Lehrschwimm-/ Erlebnisbecken mit Strömungskanal. Ein in der Halle stehender Funktionsriegel mit Duschen, WC’s, Schwimmmeister-/ Sanitäts- und Serviceräumen ist gleichzeitig Abgrenzung zu den Diensträumen und dient der Kanalführung für die Abluft der Schwimmhalle. Das Bad ist in allen Belangen barrierefrei hergestellt.


Auftraggeber: Stadtwerke Schweinfurt
Entwurfsverfasser: habermann, stock, decker, Lemgo
Planung, Bauleitung: blass architekten, Euskirchen
Bruttorauminhalt: 35.000 cbm
Nutzfläche: 6.500 qm
Wasserfläche (innen): 940 qm
Wasserfläche (außen): 2.200 qm
Herstellungskosten: 17,5 Mio. €